Brummton: Brummen, Surren, Rauschen

Die Berichte über Brummtöne und tieffrequente Lärmstörungen häufen sich. Erst gerade hat der Kanton Aargau einen „Leitfaden zum Umgang mit leisen Störgeräuschen“ publiziert. Auch wir werden immer häufiger  von Brummton-Betroffenen kontaktiert. Der störende Lärm, oft auch leise aber andauernd, befindet sich meist im Frequenzbereich zwischen 8 und 100 Hz. Die Betroffenen können das Brummen hören und/oder als Vibration spüren. Von uns kann das Brummen in einem ersten Schritt objektiv gemessen und analysiert werden.

Denn: Gelöst werden kann das Problem nur, wenn es verstanden ist. Da der Transmissionspfad zur Lärmquelle oft nicht ohne weiteres auszumachen ist und das Brummen subjektiv nicht von jedem wahrgenommen wird, fühlen sich betroffene oft allein gelassen mit der Problematik.

Lärmrechtlich sind solche Fälle leider oft eine komplizierte Angelegenheit, da es sich um einen kleinen Frequenzbereich oder sogar einzelne tiefe Frequenzen handelt. Lärmrechtlich ist der nach Gehör gewichtete Schalldruckpegel über alle Frequenzen relevant (A-Gewichtung). Durch diese Gewichtung werden auch relativ laute und tieftonhaltige Lärmstörungen nicht angemessen berücksichtigt. Dadurch liegt der Brummton oft unter der lärmrechtlichen Grenze, oberhalb welcher der Verursacher belangt werden könnte. Daher kommt es vor, dass auch selbst wenn der Verursacher von dem Brummen identifiziert werden kann, dieser lärmrechtlich nicht für das verursachen des Brummens belangt werden kann.

Rocket Science ist der Ansprechpartner Ihrer Wahl, wenn Sie von einem tieffrequenten Brummen gestört werden. Wir messen, ermitteln den Verursachenden, unterstützen Sie im Umgang mit den Behördern und erarbeiten Lösungen. Lösungen können aus speziell auf das Brummen abgestimmten, passiven Schallschutzelementen bestehen oder mittels Antischall gezielt gemindert werden.